Preisverleihung der Weltethos-Schulpreise (WESPE)
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Prof. Küng – Prof. Remmert – Frau Willke – Dr. Schlensog
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Im Herbst 2009 lud die Tübinger Stiftung Weltethos alle Tübinger Schulen ein, sich für einen Weltethos-Schulpreis 2010 zu bewerben. Bei dem erstmals ausgerichteten WESPE-Wettbewerb konnte jede Schule einen mit je 500 Euro dotierten WESPE-Preis gewinnen.
Schulklassen, Gruppen und Lehrkräfte aller Schularten wurden ermutigt, Projekte oder Unterrichtseinheiten zur Weltethos-Thematik durchzuführen. Diese Projekte konnten sich praxisnah mit ethisch relevanten Problemen unserer Gesellschaft beschäftigen (z.B.: Wirtschaft, Soziale Fragen, Politik, Sport, Biologie, Chemie, Medizin), das Wissen über andere Religionen und Kulturen erweitern oder Beispiele für die Einübung respekt- und rücksichtsvollen Miteinanders in der Schule im Sinne des Weltethos vorstellen.
Das neuartige und einzigartige am WESPE-Wettbewerb war das Bestreben der Stiftung Weltethos, alle Schularten, von der Grundschule bis zum Gymnasium, von der Sonderschule bis zur Beruflichen Schule, einzubeziehen. Da die verschiedenen Schularten nicht gegeneinander konkurrieren sollten, gab es so viele Preise wie Tübinger Schulen. Jede einzelne Schule konnte also einen Preis gewinnen.
12 Tübinger Schulen haben sich mit 15 Projekten am Wettbewerb beteiligt. Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag, 22. Oktober 2010 um 15 Uhr im großen Hörsaal der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen statt. Im Anschluss gab es einen kleinen Empfang.
Prof. Hans Küng, Präsident der Stiftung Weltethos, hielt das Grußwort, in dem er auch von seinen eigenen Erfahrungen in der Schulzeit berichtete.
Die Moderatoren Dr. Stephan Schlensog und Julia Willke stellten die Preisträger jeweils kurz vor, dann hatten die Preisträger selbst die Gelegenheit ihr preisgekröntes Projekt zu präsentieren. Die Preisurkunden wurden von Prof. Küng und Frau Prof. Barbara Remmert, Vorstandsmitglied der Stiftung, übergeben. Die Fotografin Anne Faden hielt diesen feierlichen Moment fest, damit die Preisträger eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten.

